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Pressebericht 2012
Viel Spaß und gute Laune beim 22. „Modernsten Fünfkampf“ in Hilgert


Am 16. und 17. November war es mal wieder so weit. Die Fangemeinde rund um den „Modernsten Fünfkampf“ des TuS Hilgert versammelte sich zum 22. Mal in der Pfeifenbäckerhalle, um die Sieger des diesjährigen Turniers zu ermitteln.

Wie auch in den vergangenen Jahren war die mögliche Teilnehmerkapazität komplett ausgeschöpft worden. 142 Mannschaften à 4 Wettkämpfer, also insgesamt 568 Teilnehmer wurden von dem bewährten Helferteam in den beiden Tagen betreut.
Die Teilnehmer, zum Teil schon seit Jahren dabei, zeigten gekonnt in den Disziplinen Säckchen-Zielwurf, Pfeilwerfen, Torwandschießen, Kegeln und Luftgewehr-Aufgelegt-Schießen Ihr Können und so konnten zum Schluss die Besten der Besten geehrt werden.

Gestartet wurde, wie in den vergangenen Jahren, in drei Wettkampfklassen. Bereits am Freitagabend wurden die Sieger der Jugendlichen geehrt. Der dritte Platz ging an die Mannschaft „Lästerschwestern“ mit 530 Punkten, zweiter wurde die Mannschaft „Die Unfassbaren“ mit 549 Punkten und als diesjähriger Sieger konnte die Mannschaft „Harakiri“ mit insgesamt 553 Punkten geehrt werden. In der Einzelwertung siegte Suchat Marumat mit 160 Punkten, gefolgt von Sven Lenners mit 152 Punkten und Darleen Kolbe mit 151 Punkten.

Am späten Samstagabend war es dann soweit und zuerst bekamen die Sieger in der Damenklasse ihre begehrten Preise. Auf den ersten drei Plätzen rangierten in diesem Jahr die Mannschaften „Ruck Zuck fertig“ mit 531 Punkten, „Die Prinzessinnen“ mit 534 Punkten und die Siegermannschaft „Dynamo Tresen“ mit 537 Punkten. Im Einzelwettbewerb kamen Ivonne Ilse und Marita Förger mit jeweils 151 Punkten auf den zweiten Platz und mussten sich nur der diesjährigen Siegerin Nebiye Strauf, die 162 Punkte erreichte, geschlagen geben.

Die Leistung der Herren ist in diesem Jahr besonders hervorzuheben. Noch nie fielen in der Einzelwertung Teilnehmer mit mehr als 170 Punkten aus den Preisrängen. Insgesamt 5 Mannschaften erzielten über 600 Punkte, was ebenfalls hervorragend ist. Letztendlich standen die Mannschaften „Die 3 Musketiere feat D’Artagnan“ mit 640 Punkten, die “Chili Schoten 1“ mit 652 Punkten und „The Incredibles“ mit 658 Punkten als Sieger fest. Speziell „The Incredibles“ sind bereits seit Jahren sehr erfolgreich und konnten in diesem Jahr ihren Siegeslauf fortsetzen. Als Einzelkämpfer wurden Frank Sellner und Toni Schmidt auf dem dritten Platz mit jeweils 182 Punkten, Sascha Hirschinger auf dem zweiten Platz mit 196 Punkten und Jörg Heuser mit einem Punkt mehr, also 197 Punkten, als Sieger ermittelt.
Der Turn- und Sportverein Hilgert gratuliert allen Siegern und Platzierten recht herzlich.


Zwei Wettkampftage sind zu Ende gegangen, an denen natürlich der Spaß absolut im Vordergrund stand. Und so wurde mancher Schuss und so manches Ergebnis bei den Aktiven intensiv bei einem Glas Bier oder bei einem Spießbratenbrötchen noch ausgiebig besprochen und in geselliger Runde bis zum späten Abend ausdiskutiert.
Das alles ist nur möglich, weil im TuS Hilgert eine große Helfertruppe für den reibungslosen Ablauf sorgt. So waren auch in diesem Jahr wieder insgesamt 69 ehrenamtliche Helfer unterwegs, um beim Aufbau, der Betreuung der Wettkampfstationen, an der Theke, in der Küche, im Wettkampfbüro und auch wieder beim Abbau und der Reinigung der Halle das Organisationsteam um unsere Geschäftsführerin Hanni Klein tatkräftig zu unterstützen. Der Vorstand dankt allen Mithelfern recht herzlich.
Bei so viel Engagement und bei so viel Spaß an diesem Wettkampf ist es natürlich selbstverständlich, dass es im nächsten Jahr wieder einen „Modernsten Fünfkampf“ gibt oder wie es mal jemand in früheren Jahren genannt hat, das „Lustige Hilgerter Spektakel mit Wettkampfcharakter“. (HK)


 Bilder zum 22 . Modernsten Fünfkampf --->>>
 


Aus Westerwälder Zeitung , 17. 11. 2009

Bürgermeister völlig ratlos
Beste Laune bei Modernstem Fünfkampf

Sport und Spaß in idealer Weise verknüpft: Der Modernste Fünfkampf in Hilgert wird immer beliebter.

HILGERT. Pfeilwerfen, Luftgewehrschießen, Kegeln, Torwandschießen und Zielwerfen, das sind die Disziplinen des Modernsten Fünfkampfs. Bereits zum 19. Mal hatten 70 ehrenamtliche Helfer des Turn- und Sportvereins Hilgert für einen reibungslosen Ablauf und tolle Preise gesorgt, sodass ein neuer Teilnehmerrekord erreicht wurde: 580 Fünfkampf-Begeisterte traten in Vierermannschaften gegeneinander an - eine Mannschaft sorgte dabei für besonderes Aufsehen: das Bürgermeisterteam
„Die ratlosen Vier"!
Der Hilgerter Ortsbürgermeister Wolfgang Gelhard, sein Hillscheider Amtskollege Arthur Breiden, Stadtbürgermeister Michael Thiesen aus Höhr-Grenzhausen und der ehemalige Verbandsgemeinde-Bürgermeister Jürgen Johannsen (in Vertretung für den erkrankten Amtsinhaber Thilo Becker) stellten sich den sportlichen Herausforderungen. Für Thiesen und Johannsen war es eine Premiere, der Mannschaftsgründer Gelhard dagegen trat bereits zum fünften Mal mit den „ratlosen Vieren" an.
Die Disziplinen sind durchaus anspruchsvoll. Denn das Torwandschießen ist „viel Glückssache", weiß der erfahrene Fünfkämpfer Gelhard. Das sieht Breiden genauso, vor allem weil die Löcher nicht wie bei einer Torwand üblich links unten und rechts oben angebracht sind, sondern genau umgekehrt. „Da haben die Hilgerter wohl falsch gebohrt.", vermutet er schmunzelnd. Und Johannsen scherzt: „Wir könnten Protest einlegen." Dennoch können sie dabei mit vier Treffern 36 Punkte für die Mannschaftswertung
holen.
Auch beim Pfeilwerfen beweisen die Bürgermeister ihre Treffsicherheit. Gelhard holt 41, Breiden 37, Thiesen 22 und Johannsen 34 Punkte. Damit liegt Thiesen nach den ersten beiden Disziplinen zwar leicht hinter seinen Kollegen, aber beim Luftgewehrschießen zeigt er dann, dass man als Bürgermeister „auch schon Mal scharf schießen können muss". Nach zwei Probeschüssen holt er mit sechs Schuss 54 Ringe - „da bin ich aber von den Socken", kommentiert er nach seinem schnellen Schussdurchgang. Auch Gelhard (46 Ringe) und Johannsen (41) schießen zielsicher und schnell, nur Breiden lässt sich bei jedem Schuss viel Zeit. Johannsen erklärt, woran das liegt: „Die Hillscheider schießen ja normal auf Bären, die sind etwas größer als die Ringe." Mit 27 Ringen war Breiden aber nicht unzufrieden: „Man kann als Bürgermeister ja nicht gute Politik machen und gut Schießen", bemerkt er lachend.

Auch den „ratlosen Vier" (von links) Arthur Breiden (Hillscheid), Wolfgang Gelhard (Hilgert), Michael Thiesen (Stadt Höhr-Grenzhausen) und Ex-VG-Bürgermeister Jürgen Johannsen haben die kleinen Disziplinen beim Fünfkampf viel Spaß gemacht. • Foto: Deinert

Nachdem jeder ein Glas „Zielwasser" genommen hat, wird es wieder spannend. Mit den verschieden schweren Sandsäcken in den Zieleimer zu treffen, ist gar nicht so leicht, doch CDU-Politiker Breiden freut sich: „Ich wollte immer schon mal rote Säcke in die Ecke werfen." Und nachdem Gelhard zwei Säckchen im Eimer versenkt hat, darf Breiden seiner Freude freien Lauf lassen. Die ersten beiden
roten Säckchen landen gleich im Eimer - doch das waren nur die Probe würfe. Von den folgenden sechs fliegen aber auch drei ins Ziel. Auch Thiesen trifft mit den beiden Probewürfen, aber dann kann er keinen mehr versenken. Wegen der Erfahrungen seiner „Vorwerfer" verzichtet Johannsen auf die Probewürfe und kann ein Säckchen im Eimer platzieren. Ernüchtert stellt Thiesen fest: „Da war die Ausbeute etwas mager." Diese Disziplin ist eben wirklich nicht so leicht wie sie aussieht!
Beim anschließenden Kegeln wirft Breiden vor und erzielt 15 Punkte. Gelhard kann seinen Heimvorteil nutzen: 26 Punkte mit vier Würfen sind ein ordentliches Ergebnis. Konzentriert geht auch Thiesen zu Werke, doch das Glück ist nicht auf seiner Seite: Zwei Mal rollt die Kugel in die „Pudel-Rinne". Nachdem auch Johannsen mit einer grünen Kugel einen Nullwurf hinnehmen muss, gibt Breiden ihm den zweideutigen Tipp: „Nimm die schwarze, mit den Grünen kannst du nicht." Und tatsächlich klappt es besser.
Damit steht das Endergebnis fest: Mit 149 Punkten hat Gelhard seinen Heimvorteil klar genutzt und knackt seinen bisherigen persönlichen Rekord, Breiden landet bei 115 und die Mannschaftsneu-linge Thiesen und Johannsen bei 94 Punkten. Damit ist für Breiden klar: „Die Ortsgemeinden haben die Stadt und die Verbandsgemeinde klar im Griff." Auch Thiesen hat es viel Spaß gemacht. Er schmunzelt: „Nächstes Jahr machen wir vorher ein paar Trainingsstunden." Und Johannsen trifft auf den Punkt, was seine Mannschaftskameraden und vermutlich alle Teilnehmer des Fünfkampfs denken: „Das ist hier wie bei Olympia - dabei sein ist alles."
Dominik Deinert


Aus Westerwälder Zeitung , 21. 11. 2006
560 Teilnehmer beim Fünfkampf
Turn- und Sportverein Hilgert organisierte zum 16. Mal Spaßturnier in der Pfeifenbäckerhalle -13- bis 79-jährige am Start

Ein lustiges Spektakel mit Wettkampfcharakter feiert 16. Geburtstag: Hunderte kamen am Wochenende in die Pfeifenbäckerhalle, um beim „Modernsten Fünfkampf des TuS Hilgert dabei zu sein. Ob erst 13 Jahre Jung oder schon 79-jährig-die Teilnehmer amüsierten sich in unkonventionellen Disziplinen.

HILGERT. Freitag und Samstag in der Pfeifenbäckerhalle: Hanni Klein hat alle Hände voll zu tun. Während Hunderte Menschen feiern und sich in Disziplinen üben, die Geschicklichkeit, Zielgenauigkeit und Feingefühl fordern, zeigt die Hilgerterin all diese Fähigkeiten in einer anderen Disziplin: der Organisation des Spaßevents „Modernster Fünfkampf" .Und zwar so,dass die Teilnehmer bis auf eine ab und zu durch die Halle flitzende TuS-Geschäftsführerin nichts davon mitbekommen. „Das ist immer viel Arbeit, macht aber Spaß", sagt die 61 -Jährige und verrät, dass die intensive Phase der Organisation bereits im August beginnt.
Für den- reibungslosen Ablauf sorgen zudem zwei Männer am Computer, Olaf Günster und Johannes Striege, die an den Wettkampftagen Anmeldungen vornehmen, Punkte eintragen und Ergebnisse auswerten von insgesamt 140 Mannschaften. Mannschaften, die aus sämtlichen Regionen kommen und deren Namen ebenso außergewöhnlich sind wie die zu erfüllenden Anforderungen: So versuchen die „Die drei Musketiere und ihr Kumpel", die „Chilischoten", „ Krawattenmuffel", Kichererbsen ", „ Warmduscher", „Schölpestüser" oder „Die Feddischen" unterschiedlich schwere Säckchen in einen Eimer zu werfen, beim Kegeln alle Neune abzuräumen, mit dem Luftgewehr auf eine Zielscheibe zu schießen, beim Dart zu punkten oder Fußbälle durch die umgedrehte Torwand zu kicken.


An die Kugel, fertig, los! Susanne Schneider (vorne) aus Hillscheid kommt seit Jahren zum „Modernsten Fünfkampf" in die Pfeifenbäckerhalle nach Hilgert. Und auch wenn alle versuchen, möglichst viele Punkte zu sammeln, geht's in erster Linie um den Spaß an der Sache. • Foto: Claudia Theis

Und während Sabine Stahl (44) aus der Nähe von Alzey, ihr Mann Wolf und Sohn Moritz (13) bei der „Bärenauslese trocken" zum ersten Mal mitmachen, verteidigen alte Hasen ihre Ehre: Erich Meger (77), Otto Ritterrath (77), Bernhard Pieruschka (68) und Heinz Günster (66) aus Hilgert. Neu in diesem Jahr sind zwei Seniorenteams aus Sessenbach. Kate Freisberg vom „Fröhlichen Kreis" ist mit 79 Jahren älteste Teilnehmerin.
„Toll, dass sie mitmachen", freut sich Klein, die aufgrund der großen Nachfrage einigen Teams absagen musste. Geschafft dabei zu sein hatte es die „Lusdische Rund" mit Christoph Beinhauer (21), Florian Königs (20), Marcel Grifka (22) und Bruder Bastian (23); die reisten sogar mit anfeuerndem Fanclub an: Tobias Klein und Tim Klöckner, beide 22. Bei ihnen stand wie bei allen der Spaß an erster Stelle - auch wenn die in Sichtweite platzierten Preise von etwa 30 Sponsoren sicherlich auch anspornten. Den ersten Platz unter den elf Jugendmannschaften belegen „Das Mädchen und die drei Jungs" mit 480 Punkten, bei den Damen siegten „Die Zuckerschnecken" mit 552 Punkten und bei den Herren „Vater und Söhne" mit 607 Punkten. Lucas Klug ist der beste unter den Jugendlichen, Nicole Kurz liegt bei den Damen vorne und Andreas Robert bei den Herren. 
ClaudiaTheis


Turn- und Sportverein Hilgert e.V 
  24.11.2012